Aktionstage 2022

Ab dem 23.09. finden mit Gemeinsam gegen die Tierindustrie (GGDT) die Aktionstage im Oldenburger Münsterland statt. In dieser Region zwischen Oldenburg, Osnabrück und Bremen ist die Tierindustrie besonders stark vertreten. Sie hinterlässt dabei eine Spur der Ausbeutung und ist eine der Hauptursachen für die Klimakrise, den massiven Verlust der Artenvielfalt sowie die Entstehung von Zoonosen.

Auch wir planen in diesem Jahr wieder kreative und ungehorsame Aktionen, um mit euch die Tierindustrie zu beenden, und ein Zeichen zu setzen, dass wir uns Ausbeutung, Klimakrise und Greenwashing nicht mehr länger gefallen lassen! Komm gerne dazu!

Kein Platz für Milch!

Die Tierindustrie beansprucht große Teile der verfügbaren Landfläche für sich, die Landschaft im Oldenburger Münsterland ist voll von Weideflächen, Mastanlagen und Schlachthöfen. Das ist kein Zufall: insgessamt verwendet die Tierindustrie 83 % aller landwirtschaftlichen Flächen. Und dass, obwohl sie nur 18 % aller Kalorien liefert. Dafür werden in Deutschland jährlich bis zu vier Millionen Kühe, Schafe und Ziegen ihrer Freiheit beraubt, getötet und körperlich ausgebeutet.

Milchproduktion stoppen

Fest steht: mit einem Ausstieg aus der Milchproduktion und dem Ende der Tierindustrie wären wir in der Lage, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen und natürliche Ökosysteme wiederherzustellen. Wir können uns dieses System mit von der EU billig subventionierter Agrarindustrie, insbesondere Milchbranche nicht mehr leisten.

Deswegen wollen wir im Rahmen der Aktionstage selber zivil und ungehorsam tätig werden, sowie zusammen mit dem Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie für den Ausstieg aus der Milchproduktion mobil machen. Wir, Animal Rebellion, werden am 23.09. in der Umgebung von Oldenburg einen Produktionsort der Milchindustrie zum Stillstand bringen.

Mitmachen

Aktionscamp Quakenbrück

Auf nach Quakenbrück! Hier wird dieses Jahr das Camp stattfinden, als Ort für Austausch, Vernetzung und die Beschäftigung mit der Landwirtschaft.

Alle wichtigen Infos zum Camp finden sich hier: https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/aktionscamp-2022/

Anreise

Um bei der geplanten Aktion, dem Camp und der Massenaktion dabei sein zu können, solltest Du möglichst schon am Donnerstag (22.09.) anreisen und nach Oldenburg kommen.

Fährst du (erst) nach Oldenburg, kommst du vermutlich am Hauptbahnhof, Oldenburg (Oldb), an. Der Bahnhof ist mit verschiedenen ICEs, ICs, Regionalbahnen und Fernbussen erreichbar. Von dort kommst du mit den Bussen zu deinem Schlafplatz und möglichen Veranstaltungen.

Fährst du zum Camp, kannst Du über Oldenburg oder Osnabrück anreisen. Von dort fährt jede Stunde der RE18 (jeweils andere Richtung) nach Quakenbrück. Vom Bahnhof gelangst Du über die Wilhelmstraße und die Bahnunterführung zur Campfläche. Der Fußweg dauert 5 bis 10 Minuten.

Für koordinierte Fahrgemeinschaften:  https://t.me/MitfahrenKlima

INfoveranstaltungen

Bis zu den Aktionstagen finden noch digitale Infoveranstaltungen statt! Ihr wollt zu den Aktionstagen von kommen, aber wisst noch nicht genau, was euch erwartet, woran ihr beim packen denken müsst und wie das eigentlich alles abläuft? Dann seid ihr hier genau richtig! Stellt eure Fragen und erfahrt alle wichtigen Details zu Camp, Demo, Massenaktion und mehr!

Übernachtung

Im Camp unterkommen können Menschen (und ihre nicht-menschlichen Begleiter*innen) ab Freitag (23.09.), dann also in Quakenbrück. Vorher – also vom 22. bis 24. – werden Möglichkeiten in Oldenburg organisiert. Das gilt auch für die, welche an möglichen Aktionen in Oldenburg teilnehmen möchten.

Auf dem Camp kannst Du mit deinem Zelt übernachten und es wird ggf. auch Menschen geben, die in Oldenburg bleiben und regelmäßig zum Camp kommen.

 

In den Aktionen

Sowohl für die Aktionen von Animal Rebellion als auch die Massenaktion gilt der Aktionskonsens von Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Genauso wollen wir uns auch an das existierende Hygienekonzept halten!

Weitere wichtige Infos:

  • Ermittlungsausschuss: +49 30 863 214 061
  • Rechtshilfebroschüre
  • Hilfe bei Repressionen: antirepression@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Wichtig: Animal Rebellion kämpft für Klimagerechtigkeit. Rassismus, Verschwörungsmythen, Antisemitismus, Sexismus, Transfeindlichkeit oder ähnliche Formen der Diskriminierung/Gewalt werden NICHT geduldet!